Begriffe und Details

Die wenigen zu erlernenden Fachbegriffe des Forex Handels stellen die einzige Hürde für Neueinsteiger dar. Die meisten Leute lassen sich schon wegen dieser Kleinigkeit schnell zum Aufgeben bewegen. Ohne ein wenig Arbeit wird man natürlich nie erfolgreich.

Im Folgenden finden Sie alle Begriffe, die Sie für einen sicheren Umgang zum Traden benötigen. Lesen bzw. lernen Sie diese Fachbegriffe, um möglichst bald erfolgreich Traden zu können.

Forex

Forex ist eine Abkürzung für Foreign Exchange Market. Das wiederum beschreibt den Devisenhandel, also den Handel mit Währungen. Durch das Kaufen und Verkaufen von Währungspaaren generiert man Einnahmen.

Broker

Der Broker ist quasi die Schnittstelle zwischen Ihnen und der Bank. Wenn Sie einen Auftrag abgeben, leitet der Broker diese Information in Sekundenschnelle zur Bank weiter.

Pip (Percentage In Points)

Der Wechselkurs von Währungen wird bis in mehrere Kommastellen angegeben und EIN Pip ist die letzte angegebene Dezimalstufe des Kurses. Durch Schwankungen des Pips, verdient, oder verliert der Händler Geld.

Als Beispiel könnte man die Wechselkursschwankung EUR/USD um einen Pip angeben: 1,2356 auf 1,2357

Spread

Unter dem Spread versteht man die Differenz zwischen Verkaufs- und Einkaufspreis.

Wenn Sie nun EUR/USD handeln wollen/kaufen und der Anfangskurs 1,2976 beträgt, warten Sie bis der Kurs ansteigt. Sofern der Kurs nun um einige Pips auf zB. 1,2992 gestiegen ist, entschließen Sie sich zu verkaufen. Nun haben Sie einen Gewinn von 16 Pips pro gehandelter Einheit gemacht.

Die Broker verrechnen als Bezahlung für ihren Dienst in der Regel 2-3 Pips pro Transaktion. In unserem Beispiel würden wird mit dem Abzug des Brokers von 2 Pips ganze 14 Pips Rohgewinn pro gehandelter Einheit erzielen.

Leverage (Hebel)

Was Traden/Forex so besonders macht, sind eindeutig die Leverages/Hebel. Diese ermöglichen Ihnen das Handelsvolumen durch den zusätzlichen Einsatz von Fremdkapital zu vergrößern.

Am Besten wir beginnen mit einem Beispiel: Sie setzen 100$ zum Handeln ein. Durch einen 1:50 Hebel (auch x50 genannt) wird es Ihnen ermöglicht mit einem Handelsvolumen von 5.000$ zu Handeln, da Ihr Auftrag mal 50 multipliziert wird.

Das klingt anfänglich ein wenig irritieren, aber die Sache hat natürlich auch einen kleinen Haken. Sofern der Kurs nun steigt, ist alles gut und Sie verdienen durch den Hebel mehr, wenn der Kurs aber fällt, müssen Sie auch beachten, dass sich der Verlust multipliziert. Wenn der Kurs nun unter Ihre selbst investierten 100$ fällt, erhalten Sie kurz davor eine Mail. Nun haben Sie die Möglichkeit Guthaben zu dem Handel hinzuzufügen, um die Position weiter halten zu können, oder aber Sie entschließen sich kein weiteres Geld mehr zu investieren. In diesem Fall wird die Position automatisch geschlossen und Sie haben 100$ verloren.

Wie Sie sehen hat ein Leverage (Hebel) eine positive, hohe Erträge möglich, und eine negative, Totalverlust möglich, Seite. Wenn man aber richtig mit meinem Guthaben wirtschaftet, wird man mit Sicherheit mehr verdienen als verlieren.

Take Profit

Durch den Take Profit wird es dem Trader ermöglicht einen höheren Kursstand festzulegen, an dem eine Position automatisch durch das System geschlossen wird. So verpasst man nicht vor dem erneuten Abfall eines Kurses auszusteigen. Als Mensch kann man ja schließlich und endlich nicht 24/7 am Rechner sitzen.

Stop Loss

Der Stop Loss ist die andere Seite des automatischen Ausstiegs. Wenn ein Kurs in den Keller zu stürzen droht, bewahrt der Stop Loss vor größeren Verlusten, indem man zuvor einen niedrigeren Kursstand angibt, an dem man die Position nicht mehr weiter halten will. Dieses Gadget des online Tradens muss aber nicht zwingend verwendet werden.